Fal ist ein in San Francisco ansässiges Startup, das KI-Modelle für Video, Bild und Audio hostet und betreibt – laut TechCrunch. Wer diese Modelle nicht selbst trainieren und betreiben will, kauft den Betrieb bei Fal ein: Das Unternehmen bietet Entwicklern Inferenzdienste an, also das Ausführen bereits trainierter Modelle. TechCrunch zufolge kommt die Nachfrage nach diesen Diensten besonders von Kunden, die auf Open-Source-Modelle setzen.

Inferenz bedeutet, ein bereits trainiertes Modell laufen zu lassen, nicht es zu trainieren. Fal nimmt Entwicklern genau diesen Betrieb ab und stellt ihn als Dienst bereit. Das ist die stille Arbeit hinter jedem KI-Produkt: Ohne laufende Modelle gibt es keine Ausgabe.

1,3 Milliarden für die nächste Wachstumsphase

Nvidia steckt damit in einer Firma, deren Geschäft der Betrieb trainierter Modelle ist – und dieser Betrieb braucht Rechenleistung.

Valueaddvc zufolge führt Bessemer die Runde an, während Nvidia, Sound Ventures und T. Rowe Price als Teilnehmer hinzukommen.

Die Umsatzzahl kommt mit Quellenvorbehalt

Belegt ist damit eine Aussage einer anonymen Quelle, keine von Fal bestätigte Zahl.

Ein annualisierter Wert ist keine abgeschlossene Jahresbilanz.

Die jüngste Runde von Fal erfolgt vor dem Hintergrund stark steigender Nachfrage nach Inferenzdiensten, wie TechCrunch ergänzt.

Bewertung verdoppelt, Beleglage nicht gleich stark

TechCrunch zufolge kündigte Fal seine Series E und Series F gleichzeitig an und sammelte in beiden Runden zusammen 1,65 Milliarden US-Dollar ein.

Offen bleibt die Umsatzangabe: Sie stammt aus einer anonymen Quelle, die TechCrunch, Valueaddvc und Aiweekly jeweils mit Verweis auf Bloomberg wiedergeben. Laut TechCrunch folgt die Runde auf stark steigende Nachfrage nach Inferenzdiensten.