Die Regulierung soll große Entwickler wie DeepSeek, Moonshot und Alibaba Group Holding Ltd betreffen, die Modelle entwickeln, die mit den besten von OpenAI und Anthropic konkurrieren können. Die geplanten Standards sollen Bereiche von Daten bis hin zu Rechenleistung abdecken. Damit zielt Peking auf die gesamte Kette: von den Daten, mit denen trainiert wird, bis zu der Rechenleistung, die die Modelle am Laufen hält.
Kontrolle mit Spielraum für Unternehmen
Wang Ruomeng zufolge wollen die Behörden regelmäßig prüfen, wie die Regeln umgesetzt werden, und veraltete Bestimmungen überarbeiten.
Die offene Frage der Umsetzung
Bloomberg zufolge sollen die Standards zu den umfassendsten Leitlinien gehören, mit denen ein Kontrollverlust über zunehmend leistungsfähige KI verhindert werden soll. Ob sie im Betrieb greifen oder nur auf dem Papier stehen, entscheidet sich erst in der Anwendung.
Die chinesische Regierung will laut Wang Ruomeng die Auswirkungen von KI auf Beschäftigung und Verdrängung beobachten. Betroffene Arbeitskräfte sollen breite soziale Sicherungsmaßnahmen erhalten. Die taipeitimes und Thestar berichten übereinstimmend, dass Peking damit den großflächigen sozialen Verwerfungen entgegenwirken will, die mit leistungsfähigerer KI entstehen könnten.
Wang Ruomeng sagte, KI-Sicherheit sei kein Problem, das ein einzelnes Unternehmen, eine Branche oder ein Land allein lösen könne. Sie sei eine globale Herausforderung, die internationale Zusammenarbeit erfordere.
