Der chinesische Hersteller TOPC hat den kupferfarbenen Kompakt-Workstation TXA2 vorgestellt – mit 192 GB LPDDR5X-Arbeitsspeicher und einem Preis von fast 7.000 US-Dollar. Laut TechRadar könnten europäische Kunden nach Anwendung von 20 % Mehrwertsteuer mit Ausgaben von über 7.200 Euro rechnen; Währungsumrechnung und Zahlungsabwicklung bringen weitere Komplikationen mit sich. Über 7.200 Euro sind eine ernste Angelegenheit.
Im Kern nutzt die Workstation den Prozessor AMD Ryzen AI Max+ PRO 495, der 16 CPU-Kerne und 32 Threads mit Radeon 8065S-Grafik kombiniert. Zur Speichererweiterung bietet der TXA2 vier M.2 2280 NVMe Anschlüsse, von denen zwei über PCIe 4.0 x4 und zwei über PCIe 4.0 x2 angebunden sind.
Kunden können beim TXA2 zwischen Konfigurationen mit 2TB und 4TB SSDs wählen, wobei der Hersteller keine vollständigen Angaben zu den einzelnen Laufwerksspezifikationen gemacht hat. Vier Steckplätze, aber nur zwei davon mit voller PCIe-4.0-x4-Anbindung: Wer später aufrüsten will, sollte genau hinsehen, welcher Platz welche Bandbreite liefert.
Vier Bildschirme, zwei schnelle Steckplätze
Bei den Anschlüssen wird die Ausstattung greifbar: Laut TechRadar verbindet die TXA2 192 GB LPDDR5X-Speicher mit Platz für vier SSDs und gleichzeitiger Ausgabe an vier Monitore bis 8K. Auf der Rückseite bietet sie 10GbE und 2.5GbE für das Netzwerk sowie HDMI 2.1, DisplayPort 2.1, USB4 und vier USB 3.2 Gen1 Typ-A. Damit lassen sich getrennte Netze und schnelle Datenwege tatsächlich anschließen, statt sie nur im Datenblatt zu führen.
TechRadar zufolge lässt sich das Gehäuse horizontal wie vertikal aufstellen. Die erwärmte Luft entweicht dabei durch eine Auslassöffnung über dem hinteren Anschlusspanel. Für eine Workstation, die viel Speicher und vier Bildschirme gleichzeitig bedient, ist das eine durchdachte Aufstellung – ob sie dabei leise bleibt, steht weiterhin offen.
Kühlung ohne Lärmangabe
Ein Punkt bleibt vor dem Kauf offen: Die umfangreiche Kühlung könnte nach Einschätzung von TechRadar erheblichen Lärm verursachen. Angaben zur Geräuschentwicklung hat TOPC dem Bericht zufolge nicht veröffentlicht.
TechRadar liefert zu diesen Punkten keine Antwort, und TOPC hat sie bislang nicht nachgereicht.
