Wer mit Claude 3 Haiku oder Claude 3 Sonnet auf Vertex AI arbeiten will, öffnet die Model-Garden-Konsole und wählt dort das gewünschte Modell aus. Alternativ lässt sich Claude über die API und die Workbench nutzen, sofern mit dem Build Plan begonnen wurde. Anthropic beschreibt den Zugang über Vertex AI als Grundlage für produktionsreife KI-Agenten, die lang laufende und komplexe Aufgaben übernehmen.

Ein konkretes Datum für diesen Schritt nennt Anthropic in der Ankündigung nicht.

Nach Angaben von Anthropic verbindet Claude auf Vertex AI fortschrittliche Reasoning-Fähigkeiten für mehrstufige Aufgaben mit der Skalierbarkeit und Integration, die Teams benötigen. Unternehmen sollen die Modelle demnach so einsetzen, dass Intelligenz, Geschwindigkeit und Kosten mit der Infrastruktur und den Werkzeugen von Google Cloud zusammenwirken. Die Zusammenarbeit soll es Betrieben ermöglichen, generative KI-Lösungen schnell zu prototypen und zu skalieren, mit Datenschutz und Sicherheit auf Unternehmensniveau.

Die Kombination aus Claude und Vertex AI gewährleistet laut Anthropic hohe Zuverlässigkeit. Modell-Updates sollen in unter 24 Stunden möglich sein. Händler sollen dadurch schneller datengesteuerte Entscheidungen treffen können.

Die Bereitstellung erfolgt nach Unternehmensangaben mit integrierten Schutzmaßnahmen und Sicherheit auf Unternehmensniveau. Anthropic zufolge soll die allgemeine Verfügbarkeit der Claude-3-Modelle mehr Organisationen den Zugang zu sichereren und zuverlässigeren KI-Lösungen auf der Cloud-Plattform ihrer Wahl ermöglichen.

Offen bleibt der genaue Termin, ab dem Claude 3 Opus auf Vertex AI bereitsteht. Ebenfalls offen lässt Anthropic, welche konkreten Preise oder Leistungsgrenzen für die Nutzung über Vertex AI gelten. Die Angaben zu Zuverlässigkeit, Update-Zeiten und Entscheidungsgeschwindigkeit stammen aus der Ankündigung des Anbieters und sind nicht unabhängig belegt.