Das Archiv lag offen im Internet und war für jeden zugänglich, der wusste, wo er suchen musste. Der Titel der Meldung spricht von fast 14 Millionen Datensätzen, die durch das Datenleck bei dem Unternehmen offengelegt wurden.
Die indische Softwareentwicklungsplattform Vibetech hat offenbar in verschiedenen Leaks und Cyberangriffen offengelegte Daten gesammelt und daraus ein großes Repository erstellt. Der Forscher Fowler entdeckte später, dass die IP-Adresse der Datenbank mit einer Datenintelligenzplattform verbunden war, die von Vibetech betrieben oder entwickelt wurde.
Fowler vermutet, dass Vibetech Datensätze aus früheren Breaches oder Leaks sammelte und sie unbeabsichtigt ohne Authentifizierung öffentlich zugänglich machte. Diese Einschätzung stützt sich auf die Verbindung der Datenbank-IP zu der Plattform und bleibt eine Vermutung des Forschers.
Der Forscher benachrichtigte das Unternehmen und den Hosting-Anbieter; die Datenbank wurde kurz darauf eingeschränkt und war nicht mehr öffentlich zugänglich. Nach der Offenlegung wurde die Datenbank gesichert, was auf anhaltende Risiken durch offen zugängliche Breach-Repositories hinweist.
Einen Tag später hostete die IP-Adresse nicht mehr die Klartext-Zugangsdaten, sondern zeigte ein Dashboard einer ISMS-Compliance-Plattform an. Diese Veränderung beschreibt TechRadar als Teil der weiteren Entwicklung nach der Entdeckung.
Die Angaben beruhen auf den Beobachtungen des Forschers und seiner Vermutung, dass die Plattform Datensätze aus früheren Leaks sammelte und ohne Authentifizierung zugänglich machte. TechRadar lässt offen, wie viele Personen von den 13,7 Millionen Datensätzen betroffen sind und welche Arten von Daten enthalten waren. Ebenso bleibt offen, ob Vibetech die Sammlung selbst angelegt hat oder ob Dritte die Plattform dafür nutzten.
Der Fall zeigt, dass offen zugängliche Breach-Repositories ein anhaltendes Risiko darstellen, wie TechRadar betont. Unternehmen sollten prüfen, ob eigene Zugangsdaten in solchen Sammlungen auftauchen, und ihre Systeme auf unautorisierte Datenbanken kontrollieren.
