Die Financial Services Agency forderte Banken auf, künftig nur noch Identifikationsformen mit ID-Chip wie Pässe oder die japanische MyNumber-Karte zu akzeptieren. Auslöser war ein Angriff auf Times Car, den größten Autovermieter des Landes, bei dem gespeicherte Führerscheinbilder abflossen. Laut uk.pcmag.com riet die Behörde Banken, den Führerschein angesichts der Menge an geleakten Führerscheinbildern nicht mehr als alleiniges Identitätsnachweis-Dokument zu akzeptieren.
Die Welle umfasste KI-beschleunigte Ransomware-Angriffe und Datenlecks. Cybersicherheitsminister Toshiharu Furukawa sagte bei einer Sitzung des National Cybersecurity Strategy Headquarters, die Lage sei „extrem kritisch“.
Die jüngste Angriffswelle in Japan wurde nicht eindeutig mit KI in Verbindung gebracht. Masaki Hiraoka, Managing Director für Nordostasien bei Blackpanda, sagte der Financial Times, die Technologie verringere den Zeit- und Fachaufwand, um potenzielle Ziele vor einem Angriff zu untersuchen.
Die Financial Services Agency drängte Banken, zügig auf chipfähige Identifikationsformen wie Pässe und MyNumber-Karten umzustellen. Die Angaben zur Reichweite der Angriffe stützen sich auf Unternehmensangaben und Berichte der drei Quellen digg.com, uk.pcmag.com und Etnownews; eine unabhängige Bestätigung der Gesamtzahl liegt im Material nicht vor.
