Vorgestellt wurde er auf der Veranstaltung Gemini at Work 2026, wie der Google-Cloud-Blog berichtet; CNBC nennt als Tag der Ankündigung Donnerstag. Darüber berichtet blog.google.

Der Agent plant die Arbeit, nutzt Werkzeuge, verbindet sich mit den Geschäftssystemen eines Unternehmens und liefert fertige Ergebnisse in Dokumenten, E-Mail und Entwicklungsumgebungen zurück – so beschreiben es CNBC und der Google-Cloud-Blog übereinstimmend. Für jede Aufgabe wählt er das am besten geeignete Modell; derzeit läuft er auf Googles Gemini-Modellen und auf Claude-Modellen von Anthropic, weitere Modelle sollen später hinzukommen. Laut Google-Cloud-Blog reicht die Bandbreite von Wissensarbeit über die Beantwortung von Fragen bis zu Content-Erstellung und Coding.

In der Gemini-Enterprise-App können Nutzer laut The Verge mit dem Agenten chatten und ihm Aufgaben über eine einzige Oberfläche zuweisen. Interagieren lässt sich mit ihm über Mobilgerät, Desktop-Computer, Web und Drittanbieter-Apps wie Slack oder Microsoft 365 – auch das berichtet The Verge. CNBC und The Verge berichten übereinstimmend, dass er direkt in Google-Workspace-Apps wie Gmail, Docs, Sheets und Calendar arbeitet und auch über Microsoft 365 und Slack genutzt werden kann. Da er in der Cloud läuft, behält er denselben Kontext über alle verbundenen Geräte hinweg – so The Verge. All diese Aufgaben lassen sich laut Google-Cloud-Blog aus einem einzigen Prompt-Fenster heraus ausführen.

Nutzer können „Coworker Agents“ erstellen, die als Teammitglieder mit eigener E-Mail-Adresse fungieren und nur auf die Informationen zugreifen, die ihnen zugewiesen wurden; CNBC und The Verge berichten dies übereinstimmend. Laut The Verge kann Gemini zudem mit berufsspezifischen Sub-Agenten zusammenarbeiten, um Aufgaben zu erledigen. Der Google-Cloud-Blog nennt die Sicherheit, Administration und Governance, die Unternehmenskunden benötigen, als Bestandteil des Angebots. Gemini verfügt dabei über den gesamten Geschäftskontext einer Organisation – so der Google-Cloud-Blog.

Versionen für Finanzdienstleistungen und juristische Arbeit befinden sich jetzt in der Vorschau; Versionen für Regierung, Gesundheitswesen und Einzelhandel sollen laut CNBC in Kürze folgen. Google AI Ultra-Abonnenten können die agentischen Fähigkeiten in der Gemini-App mit Gemini Agent ab dem Ankündigungstag ausprobieren, wie der Google-Cloud-Blog mitteilt. Der Gemini-Spark-Agent ist laut The Verge über eine separate Oberfläche innerhalb der Gemini-App verfügbar.

Google hat Gemini 3 vorgestellt, nach eigenen Angaben das intelligenteste Modell des Unternehmens – so der Google-Cloud-Blog. Laut Google-Cloud-Blog wird Gemini 3 ab dem Ankündigungstag schrittweise eingeführt: für alle in der Gemini-App sowie für Google AI Pro- und Ultra-Abonnenten im AI Mode in Search, für Entwickler in der Gemini API in AI Studio, in Google Antigravity und in der Gemini CLI sowie für Unternehmen in Vertex AI und Gemini Enterprise. Laut Google-Cloud-Blog ist Gemini 3 ab dem Ankündigungstag auch in Drittanbieter-Plattformen wie Cursor, GitHub, JetBrains, Manus und Replit verfügbar. Das Modell verfügt laut Google über ein Kontextfenster von 1 Million Token.

Google gibt an, Gemini 3 sei das sicherste Modell des Unternehmens und habe die umfassendsten Sicherheitsevaluierungen aller Google-KI-Modelle bislang durchlaufen – so der Google-Cloud-Blog. Laut Google-Cloud-Blog zeigt Gemini 3 reduzierte Sycophancy, erhöhten Widerstand gegen Prompt-Injections und verbesserten Schutz gegen Missbrauch durch Cyberangriffe. Für Gemini 3 habe Google eigenen Angaben zufolge mit weltweit führenden Fachexperten zusammengearbeitet, frühen Zugang unter anderem an die UK AISI gewährt und unabhängige Bewertungen von Branchenexperten wie Apollo, Vaultis und Dreadnode eingeholt. Mit Gemini 3 Deep Think führt Google einen erweiterten Reasoning-Modus ein, der zunächst Sicherheitstestern zugänglich gemacht wird, bevor er für Google AI Ultra-Abonnenten verfügbar sein soll. Für diesen Modus nimmt sich Google laut Ankündigung zusätzliche Zeit für Sicherheitsevaluierungen und Feedback von Sicherheitstestern, bevor er in den kommenden Wochen für Google AI Ultra-Abonnenten verfügbar gemacht werden soll.

Mit Google Antigravity führt Google laut Google-Cloud-Blog eine neue agentische Entwicklungsplattform ein, die auf Gemini 3 aufbaut. Antigravity kombiniert Gemini 3 Pro mit dem Gemini 2.5 Computer Use-Modell für Browser-Steuerung und dem Bildbearbeitungsmodell Nano Banana (Gemini 2.5 Image), wie der Google-Cloud-Blog ergänzt. Der Gemini-Agent könnte laut The Verge einen Einblick in Googles breitere Vision eines KI-Assistenten geben, der Fragen beantwortet und Arbeit aus einem einzigen Fenster heraus erledigt. Der Schritt erfolgt, während Technologieunternehmen darum wetteifern, KI zu verkaufen, die autonom arbeiten kann – so CNBC.