OpenAI kündigte an, mit dem Institute for Advanced Study zusammenzuarbeiten, wie The Guardian berichtet. Ziel ist es, „Mathematikern eine Stimme dabei zu geben, wie wir vorankommen“. Institutsvertreter erklärten zugleich, es sei nun der Fall, dass KI mathematische Argumente hervorbringen könne, ohne dass der Mensch, der sie angestoßen habe, die Argumente verstehen, überprüfen oder Verantwortung für sie übernehmen könne. Fachleute sagen, sie befürchten, OpenAI unternehme nicht die erforderliche Sorgfalt, um diese Ergebnisse zu prüfen.

Damit präsentiert OpenAI, wozu einige seiner fortgeschrittensten KI-Modelle fähig sind. Bereits am 6. Oktober 2026 hatte OpenAI Hunderte neue mathematische Ergebnisse veröffentlicht und damit Mathematiker in Erstaunen versetzt.

Die Organisation fragte, wie in dieser neuen Ära auf ein neues Paradigma hingearbeitet werden könne, das das menschliche Verständnis der Mathematik als Teil verantwortungsvoller wissenschaftlicher Arbeit einschließt. Die Organisation erklärte, sie glaube, dass das menschliche Verständnis der Mathematik von größter Bedeutung bleibe.

In einer Stellungnahme erklärte die Organisation, es sei nun der Fall, dass KI mathematische Argumente in Situationen ausgeben könne, ohne dass der Mensch, der sie angestoßen habe, die Argumente verstehen, überprüfen oder Verantwortung dafür übernehmen könne. Tristan Buckmaster, Mathematiker an der New York University, der am Navier-Stokes-Problem arbeitete, sagte in einem Interview mit der New York Times, Mathematiker, die KI-Modelle zum Lösen von Gleichungen anregten, könnten Informationen liefern, die dem Modell zum Ergebnis verhülfen.

Signale, dass das Unternehmen aufhören würde, seine KI-Modelle mit diesen fortgeschrittenen Problemen zu testen, gibt es nicht. Eine ausdrückliche Ankündigung, das Testen einzustellen, legte OpenAI ebenfalls nicht vor.