Neben Clayton benannte Trump drei stellvertretende Vorsitzende für die Taskforce: den Vorsitzenden der Federal Trade Commission (FTC), Andrew Ferguson, den Direktor des Office of Personnel Management (OPM), Scott Kupor, und Emil Michael, den Chief Technology Officer des Pentagon.
Die Ankündigung erfolgte am Sonntag in einem Beitrag auf Trumps Plattform Truth Social. Darin erklärte der US-Präsident, Clayton werde die Leitung der von ihm als „Super Intelligence Force (SIF)“ bezeichneten Gruppe übernehmen. Clayton, der bereits das Amt des Direktors der nationalen Nachrichtendienste innehat, wird damit laut übereinstimmenden Berichten des Wall Street Journal und von TechCrunch faktisch zum neuen KI-Beauftragten des Weißen Hauses – dem zweiten in der laufenden Administration.
Der zentrale Auftrag der Super Intelligence Force ist klar umrissen: Innerhalb von 120 Tagen muss sie einen Bericht über die Risiken und Chancen der Technologie vorlegen, wie Clayton dem Wall Street Journal mitteilte. Laut CNBC soll die Taskforce in diesem Zeitraum nicht nur die Gefahren und Möglichkeiten Künstlicher Intelligenz erforschen, sondern auch Empfehlungen zur künftigen Verantwortung der Bundesregierung im Umgang mit der neuen Technologie ausarbeiten.
Die Einrichtung der Taskforce reiht sich in eine Serie von Maßnahmen der US-Regierung ein, die auf eine stärkere Bündelung der KI-Aktivitäten abzielen. Clayton, der frühere Vorsitzende der US-Börsenaufsicht SEC, bringt sowohl regulatorische Erfahrung als auch die Perspektive der Geheimdienste in seine neue Doppelrolle ein.
