Der umfassendste Einzelvorschlag, Introduction 2602, würde es Unternehmen verbieten, ein KI-System in New York City ohne vorherige unabhängige Prüfung und ohne einen menschlichen „Kill Switch“ zu vermarkten oder einzusetzen. Ein externer Validierer müsste das System dabei auf Datenqualität, Verzerrungen, Entscheidungsausgaben, Datenschutz und Sicherheit prüfen und mögliche Interessenkonflikte offenlegen. Zusätzlich schreibt der Entwurf für alle betroffenen KI-Systeme eine menschliche Eingriffsmöglichkeit vor, mit der sich das System abschalten lässt.

Die Vorschläge sind Teil einer konzertierten Aktion des Councils, der für eine Anhörung erstmals öffentliche Aussagen führender KI-Firmen unter Eid erzwang. Laut Council sagten Anthropic, OpenAI, Google und Meta ihre Teilnahme zu, die meisten von ihnen jedoch erst, nachdem der Council ausdrücklich mit einer Vorladung gedroht hatte.

Das Whistleblower-Programm aus Introduction 2605 soll Privatpersonen einen finanziellen Anreiz bieten, Verstöße von KI-Unternehmen zu melden, indem sie einen Teil der verhängten Strafen erhalten. Neben dem Whistleblower-Programm und der Validierungspflicht umfasst das Paket auch ein privates Klagerecht, das Betroffenen einen eigenen Rechtsweg eröffnen soll.

Alle Vorschläge wurden von Council Speaker Julie Menin eingebracht und stellen zum jetzigen Zeitpunkt Gesetzesentwürfe dar, über die der Council noch nicht abgestimmt hat.