Welche Werke aus ihren Beständen konkret für das KI-Training verwendet werden und ob die Universität dafür eine finanzielle Gegenleistung erhält, ist nicht bekannt. Auch OpenAI hat sich laut The Guardian nicht zu den Einzelheiten der Vereinbarung geäußert.
Damals hieß es, die Digitalisierung mache die Inhalte für Studierende und Forschende breiter zugänglich. Die jetzt bekannt gewordene Trainingserlaubnis geht über eine reine Digitalisierung hinaus: Sie stellt dem Unternehmen historische Texte unmittelbar für die Entwicklung seiner KI-Modelle zur Verfügung.
OpenAI hat ähnliche Vereinbarungen mit mehreren US-Forschungsbibliotheken getroffen, darunter die Boston Public Library, Caltech, das MIT und die University of Michigan. Diese Kooperationen laufen unter dem Projektnamen NextGenAI. Die Oxford-Vereinbarung ist ein weiterer Schritt des Unternehmens, Trainingsdaten aus renommierten akademischen Sammlungen zu erschließen.
Die Universität und OpenAI haben sich zu den offenen Fragen bislang nicht öffentlich geäußert.
