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KI-Kostendruck: Markt für günstige Smartphones bricht um 22 % ein
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KI-Kostendruck: Markt für günstige Smartphones bricht um 22 % ein

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Laut Omdia schrumpft das Segment für Smartphones unter 400 Dollar um 22 Prozent, während Apple und Samsung ihre Marktanteile ausbauen – mit direkten Folgen für die Beschaffung in KMU.

Laut einer Analyse von Omdia, über die Computerworld berichtet, wird der Markt für Smartphones unter 400 US-Dollar im Jahr 2025 um 22 Prozent einbrechen. Grund sind explodierende Speicherpreise, die durch den KI-Boom angeheizt werden. Apple und Samsung konnten ihre gemeinsamen Marktanteile dagegen auf 42 Prozent ausbauen – Apple legte um 4 Prozent zu, Samsung um 2 Prozent, während der Gesamtmarkt um 4 Prozent schrumpfte.

Hintergrund ist der immense Bedarf an Arbeitsspeicher und Flash-Speicher, den KI-Funktionen auf den Geräten verlangen. Die DRAM-Preise haben sich laut Omdia-Analyst Runar Bjorhovde innerhalb eines Jahres teilweise vervierfacht oder verfünffacht. Bei Einsteigergeräten machen Speicher und Storage inzwischen über 60 Prozent der Herstellungskosten aus. Große Anbieter wie Apple und Samsung können durch ihre Skaleneffekte bessere Konditionen aushandeln, während kleinere Hersteller diesem Kostendruck kaum standhalten. Viele von ihnen verlagern ihre Strategie von reinen Stückzahlen hin zu höherwertigen Modellen, um die Margen zu retten.

Was bedeutet das konkret für Ihren Betrieb?

Wenn Ihr Unternehmen Mitarbeiter mit preiswerten Smartphones ausstattet, werden Sie in den kommenden Monaten mit steigenden Einkaufspreisen und einem schrumpfenden Angebot konfrontiert. Die Tage, in denen leistungsfähige Geräte für unter 400 Dollar selbstverständlich waren, sind vorbei. Gleichzeitig sorgt ein Rechtsstreit zwischen Apple und OpenAI für zusätzliche Verunsicherung: Apple wirft dem KI-Unternehmen vor, unrechtmäßig Geschäftsgeheimnisse für eigene Hardware-Pläne genutzt zu haben, wie The Verge berichtet. OpenAI plant offenbar ein KI-getriebenes Smartphone für 2027, das den Wettbewerb um Komponenten weiter anheizen und die Preise zusätzlich nach oben treiben dürfte. Für den Mittelstand bedeutet das: Die gewohnte Auswahl an günstigen Firmenhandys wird enger, und die Beschaffung muss neu gedacht werden.

Mittelfristig ist mit einem anhaltenden Anstieg der durchschnittlichen Verkaufspreise zu rechnen. Apple wird voraussichtlich im September mit neuen Pro- und Ultra-iPhones die Messlatte für hochpreisige Geräte weiter nach oben legen. Kleinere Anbieter könnten ganz vom Markt verschwinden oder übernommen werden. Für KMU wird es daher wichtiger, ihre Mobilgeräte-Strategie zu überprüfen und Alternativen wie den Zweitmarkt für generalüberholte Geräte oder längerfristige Leasingmodelle in Betracht zu ziehen.
💡 Handlungsempfehlung: Überprüfen Sie jetzt Ihre Mobilgeräte-Beschaffungsstrategie und kalkulieren Sie mit steigenden Durchschnittspreisen von mindestens 15-20 Prozent für das kommende Jahr, um Lieferengpässe bei Einsteigergeräten zu vermeiden.

Haeufige Fragen

Warum werden günstige Smartphones durch KI teurer?

KI-Anwendungen benötigen deutlich mehr Arbeitsspeicher und Flash-Speicher, deren Preise sich innerhalb eines Jahres teilweise vervierfacht haben. Bei Geräten unter 400 Dollar machen diese Komponenten über 60 Prozent der Herstellungskosten aus, was das Geschäft für kleine Anbieter unrentabel macht.

Welche Alternativen haben Unternehmen, wenn günstige Smartphones knapp werden?

Der Zweitmarkt für generalüberholte Geräte bleibt eine Option, ebenso wie längerfristige Leasingmodelle oder die Konzentration auf wenige, langlebigere Mittelklassemodelle, die trotz höherer Anschaffungskosten eine bessere Gesamtkostenbilanz bieten können.

#KIMittelstand#SmartphoneKosten#DigitalisierungKMU#ITBeschaffung

Quellen — nachprüfbar

www.computerworld.comwww.computerworld.comwww.theverge.com