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Gemini in Google Sheets: Neue KI-Funktionen für den Mittelstand
Google erweitert seine Tabellenkalkulation Google Sheets tiefgreifend um KI-Funktionen auf Basis des eigenen Foundation-Models Gemini. Wie das Fachmagazin Computerworld in einem ausführlichen Interview mit Eric Birnbaum, Director of Product Management für Google Sheets, berichtet, kann der integrierte KI-Agent seit Kurzem mehrstufige Aktionen wie Formatierung, Datenanalyse und -eingabe eigenständig ausführen. Eine interne Google-Umfrage unter 200 Anwendern ergab, dass 89 Prozent der Wissensarbeiter durch die neuen Funktionen mindestens eine Stunde pro Woche sparen.
Seit der Einführung von Duet AI – heute unter dem Namen Gemini bekannt – im Jahr 2023 baut Google generative KI-Funktionen schrittweise in die Workspace-Suite ein. Ein Foundation-Model ist ein großes, vortrainiertes Sprachmodell, das unterschiedliche Aufgaben über natürliche Spracheingaben erledigen kann. In Google Sheets steht das KI-System allen Workspace-Abonnenten ohne Aufpreis zur Verfügung; ein „AI Expanded Access"-Add-on für 30 US-Dollar pro Nutzer und Monat hebt bestimmte Nutzungsgrenzen auf. Neu sind unter anderem die Funktion „Fill with Gemini", die Zellen kontextbasiert automatisch befüllt, sowie „Sheets Canvas" (derzeit in Alpha), mit dem Anwender interaktive Anwendungen wie Kanban-Boards oder Live-Dashboards direkt aus Tabellendaten generieren können.
Was bedeutet das konkret für Ihren Betrieb?
Für kleine und mittelständische Unternehmen dürfte vor allem die Möglichkeit interessant sein, ganze Tabellen per einfacher Texteingabe erstellen zu lassen, ohne tiefgreifende Excel- oder Formel-Kenntnisse. Gerade in Betrieben, in denen Mitarbeitende Controlling, Vertrieb oder Projektplanung „nebenbei" erledigen, kann der KI-Agent monotone Routinearbeiten übernehmen. Laut Google wenden Datenspezialisten heute rund 80 Prozent ihrer Arbeitszeit für mechanische Tätigkeiten wie Datenbereinigung, Formelerstellung und Formatierung auf – und nur 20 Prozent für strategische Entscheidungen. Zudem ist geplant, externe Datenquellen wie HubSpot, Salesforce und Mailchimp anzubinden, was CRM- und Marketing-Auswertungen deutlich vereinfachen könnte. Die Kosten von 30 Dollar pro Nutzer und Monat für das erweiterte Add-on lohnen sich aus KMU-Sicht vor allem dann, wenn mehrere Mitarbeitende regelmäßig datengetrieben arbeiten.
Mittelfristig, so Birnbaum, werden sich Tabellenkalkulationen von statischen Datencontainern zu dynamischen, kollaborativen Anwendungen wandeln. Geplant sind unter anderem wiederkehrende Reports und autonomere Agenten, die Routineaufgaben eigenständig übernehmen. Für den Mittelstand entscheidend bleibt aber, dass jede KI-Ausgabe weiterhin vom Menschen verifiziert wird – auch wenn Google betont, das System zeige jeden Arbeitsschritt transparent an.
Seit der Einführung von Duet AI – heute unter dem Namen Gemini bekannt – im Jahr 2023 baut Google generative KI-Funktionen schrittweise in die Workspace-Suite ein. Ein Foundation-Model ist ein großes, vortrainiertes Sprachmodell, das unterschiedliche Aufgaben über natürliche Spracheingaben erledigen kann. In Google Sheets steht das KI-System allen Workspace-Abonnenten ohne Aufpreis zur Verfügung; ein „AI Expanded Access"-Add-on für 30 US-Dollar pro Nutzer und Monat hebt bestimmte Nutzungsgrenzen auf. Neu sind unter anderem die Funktion „Fill with Gemini", die Zellen kontextbasiert automatisch befüllt, sowie „Sheets Canvas" (derzeit in Alpha), mit dem Anwender interaktive Anwendungen wie Kanban-Boards oder Live-Dashboards direkt aus Tabellendaten generieren können.
Was bedeutet das konkret für Ihren Betrieb?
Für kleine und mittelständische Unternehmen dürfte vor allem die Möglichkeit interessant sein, ganze Tabellen per einfacher Texteingabe erstellen zu lassen, ohne tiefgreifende Excel- oder Formel-Kenntnisse. Gerade in Betrieben, in denen Mitarbeitende Controlling, Vertrieb oder Projektplanung „nebenbei" erledigen, kann der KI-Agent monotone Routinearbeiten übernehmen. Laut Google wenden Datenspezialisten heute rund 80 Prozent ihrer Arbeitszeit für mechanische Tätigkeiten wie Datenbereinigung, Formelerstellung und Formatierung auf – und nur 20 Prozent für strategische Entscheidungen. Zudem ist geplant, externe Datenquellen wie HubSpot, Salesforce und Mailchimp anzubinden, was CRM- und Marketing-Auswertungen deutlich vereinfachen könnte. Die Kosten von 30 Dollar pro Nutzer und Monat für das erweiterte Add-on lohnen sich aus KMU-Sicht vor allem dann, wenn mehrere Mitarbeitende regelmäßig datengetrieben arbeiten.
Mittelfristig, so Birnbaum, werden sich Tabellenkalkulationen von statischen Datencontainern zu dynamischen, kollaborativen Anwendungen wandeln. Geplant sind unter anderem wiederkehrende Reports und autonomere Agenten, die Routineaufgaben eigenständig übernehmen. Für den Mittelstand entscheidend bleibt aber, dass jede KI-Ausgabe weiterhin vom Menschen verifiziert wird – auch wenn Google betont, das System zeige jeden Arbeitsschritt transparent an.
💡 Handlungsempfehlung: Testen Sie Gemini in Google Sheets noch diese Woche an einem realen Datensatz aus Ihrem Betrieb – etwa einer Umsatz- oder Lagerliste – und messen Sie, wie viel Zeit Sie im Vergleich zur bisherigen manuellen Arbeitsweise einsparen.